Indien: Todesfälle bei Pharma-Studien
Immer mehr Pharma-Studien werden nach Indien verlagert. Die Zahl der Geschädigten nimmt von Jahr zu Jahr zu. Im Zeitraum von 2007 bis 2010 starben 1.600 Inder/innen bei klinischen Studien, allein 138 bei Tests der Firma BAYER. Da die Daten auf Angaben der Pharmafirmen basieren und keine unabhängigen Kontrollen durchgeführt werden, dürften die tatsächliche Zahlen weit höher liegen.
Die Coordination gegen BAYER-Gefahren fordert von BAYER Aufklärung. Die CBG fragt u.a. nach Zahl und Dauer der Studien, den untersuchten Medikamenten, den beauftragten Subunternehmen sowie nach der Häufigkeit von Nebenwirkungen und Todesfällen.
Zum Ausdrucken: Flugblatt zu tödlichen Pharma-Studien (Download: Menschenversuche_Indien.pdf)
=> BAYER-Hauptversammlung am 27. April: Gegenantrag zu tödlichen Medikamenten-Test eingereicht, die Rheinische Post berichtet
=> Magazin NEON: Reportage über tödliche Pharma-Studien in Indien
=> Test the Death: Artikel zu Pharmatests in Indien
=> Der Tagesspiegel: "Pharmatests: In Indien geht es billiger"
=> Offener Brief an BAYER-Chef Marijn Dekkers
=> Novartis, Pfizer, Bayer: Trial-related deaths in India
=> 14 Nov 2011; The Independent: How drugs companies exploit Indian 'guinea pigs'
=> Artikel “BAYER globalisiert Arzneitests”
=> Rede in BAYER-Hauptversammlung
=> Interview junge Welt: Indien ist das Eldorado für Pharmatests
die Kampagne wird von der Stiftung Umverteilen (Berlin) unterstützt

